Gedanken zum Koran

Allah (t) sagt im Koran:

„Tāhā, Wir haben den Koran nicht auf dich herabgesandt, damit du unglücklich bist, sondern als Erinnerung für den, der gottesfürchtig ist." (Koran, 20:1-3)

Allahs Gesandter sagte in einem Hadith: „Das Beispiel eines Gläubigen, der den Koran liest, ist wie das einer wohlschmeckenden und gut riechenden Frucht. Ein Gläubiger, der keinen Koran liest, ist wie das Beispiel einer Dattel. Sie schmeckt gut, hat aber kein Geruch. Ein Heuchler, der den Koran liest, ist wie eine wohlduftende Pflanze. Sie riecht gut, hat aber einen bitteren Geschmack. Und das Beispiel eines Heuchlers der keinen Koran liest, ist wie das einer Koloquinte, ihr Geschmack ist bitter und ist geruchlos." (Bukhari)

Als einmal die Mutter der Gläubigen, Aischa, Allahs Wohlgefallen auf ihr, zum Charakter des Propheten Muhammad, Allah schenke ihm Frieden und Heil, befragt wurde, da antwortete sie: „Er ist ein wandelnder Koran" (Muslim). Da der Prophet unser Vorbild ist, wäre es ideal, diesem Beispiel zu folgen - Ein wandelnder Koran zu sein.

Für den Muslim ist der Koran das wichtigste Buch. Darin findet er Rechtleitung, um nicht zu irren. Er findet Ruhe für seine Seele und Heilung für seine Krankheiten. Außerdem findet er darin Barmherzigkeit für die Menschen. Es ist das Wunder für alle Zeiten.

Eine schöne Gewohnheit wäre es doch jeden Tag ein wenig aus dem Koran zu lesen, und seien es noch so wenige Verse. Der Prophet Muhammad, Allah schenke ihm Frieden und Heil, sagte in eine Überlieferung: „Die Taten, die Allah am meisten liebt, sind diejenigen die kontinuierlich verrichtet werden und wenn sie noch so klein sind." Bedenken wir bloß wie reichlich die Belohnung für das Koranlesen ist: für jeden gelesenen Buchstaben gibt es den zehnfachen Lohn bei Allah. Wenn das nicht ein verlockendes Angebot ist?!!