Geschichte des HDI
Auch die längste Reise beginnt mit dem ersten Schritt …
Die Geschichte beginnt vor mehr als 25 Menschenjahren, als sich eine handvoll junger Männer und Frauen aus den verschiedenen Ecken des Landes zusammenfanden, um darüber nachzudenken, wie sie den Menschen in diesem Lande Gutes tun können. Sie waren voller Tatendrang und konnten in ihrem jugendlichen Eifer kaum abwarten mit der Arbeit zu beginnen, lehnten es aber dennoch ab, ihre Angelegenheit zu übereilen. Indes stand eins ganz fest: Sie wollten die Besten sein! Denn von einer Überlieferung des Gesandten Muhammads, Allahs Segen und Friede auf ihm, wussten sie: "Der Beste unter Euch, ist der, der den Menschen am nützlichsten ist."
Sie nahmen sich vor, Unwissenheit gegenüber dem Islam auszulöschen und den Jugendlichen zu helfen, den Weg zu sich zu finden, um nicht auf schiefe Bahnen zu geraten. Nachdem nun feststand welchen Aufgaben sie sich widmen wollten, begannen sie ihr Werk in der nordrhein-westfälischen Kaiserstadt Aachen.
Sie trafen Menschen verschiedner Religionen und Kulturen, hörten ihnen zu und luden sie dazu ein ihren Horizont zu erweitern, in dem sie etwas über den Islam erfuhren. Die recht einfache Botschaft des Islam lautet, Gott alleine ist anbetungswürdig. Er entsandte über die Jahrtausende immer wieder Menschen in die Welt, um den Eingottglaube auszugraben und es den Menschen zu schenken. Der letzte Gesandte aus der Prophetenkette heißt Muhammad. Sie berichteten auch davon, dass Menschen, die an das oben genannte glauben, eine sehr wichtige Aufgabe hätten: sie müssen mit sich Frieden schließen, sodann mit ihren Mitmenschen, anschließend mit ihrem Schöpfer, um den Kreis zu vollenden.
Der Weg ist das Ziel ...
Die Arbeit wuchs und gedieh und die Bedürfnisse mit. Die Idee, die kaiserliche Stadt zu verlassen und eine neue Stätte zu suchen, ward geboren. Es musste ein Ort sein, in dem die Arbeit fortgeführt werden und gleichzeitig ein jeder die Seele baumeln lassen konnte. Die Suche endete schließlich in dem Ort, dessen Gründung auf das Jahr 1160 datiert wird, den Namen Lützelbach trägt und im schönen Odenwald liegt.
Derweilen drückte sich die Arbeit in verschiedenen Formen aus. So wurden verschiedene Kurse, Seminare und Informationstage, -abende und -wochen für Muslime und Nichtmuslime durchgeführt. Zu den großen Aufklärungsveranstaltungen gehörten die Dawa-Stände. Bald danach entstanden die Islamwochen, die in verschiedenen Städten organisiert wurden und welche zum Teil bis Heute noch stattfinden. Muslimische Frauen, welche bis zu jener Weile kaum Möglichkeiten hatten ihre Ideen und Kreativität umzusetzen, hatten von nun an die Gelegenheit sich zu treffen und auszutauschen, Freundschaften zu schließen und gemeinsame Projekte zu planen und durchzuführen. Die Zeit der Langeweile für Jugendliche war vorbei, zumindest in der Sommerzeit. Es begann die Zeit des Reisens und die Natur zu entdecken.
Bei all dieser Arbeit wurde der Erfolg nicht in Quantität gemessen, sondern in Qualität. Und diese drückte sich in effektiver Anstrengung aus, denn es war klar, dass der Erfolg nur von Gott kommt, womit der Weg zum Ziel umgewandelt wurde.
Das Ziel hat sich nicht geändert
Und auch wenn der Weg im Laufe der Zeit Höhen und Tiefen aufwies, sich die Menschen änderten, die diesen Weg gingen und gehen und die Anstrengung mal mehr mal weniger aufgebracht wurde, um fort zu schreiten, so wird diese edle Arbeit, die einst begonnen wurde noch Heute fortgeführt. Das HDI schreibt seit seinem Bestehen Geschichte in der deutschsprachigen, muslimischen Szene. Und das will es, so Gott will, auch weiterhin tun.


